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Freitag, 21. November 2014

Kürbislasagne

Kürbis könnte ich in all seinen Variationen zu jeder Mahlzeit essen; morgens, mittags, abends. Und da Lasagne mit Tomatensoße ohnehin völlig überbewertet ist, gibt´s heute ein Rezept für Kürbislasagne :)
(Tomaten sind trotzdem drin, müssen aber nicht rein...)


Zutaten
(für vier bis sechs Personen)

ca. 250 g Lasagneplatten
ein kleiner Hokkaidokürbis (ca. 800g ohne Kerne)
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Sonnenblumenöl
sechs Fleischtomaten
50 g Margarine
50 g Weizenmehl
500 ml Gemüsebrühe
250 ml vegane Sahne zum Kochen
120 g weißes Mandelmus
1/2 TL Kurkuma
Salz und Pfeffer
Muskat
Cayennepfeffer


Zuerst bereitet ihr den Kürbis zu. Höhlt einen Hokkaido aus und schneidet das Kürbisfleisch in grobe Würfel, die ihr in leicht gesalzenem Wasser gar kocht.

Gießt die Kürbiswürfel ab und zerdrückt sie entweder mit einem Kartoffelstampfer oder püriert sie kurz, wenn ihr´s ganz fein haben wollt.

Wascht und schneidet die Frühlingszwiebeln in feine Röllchen.

Erhitzt das Sonnenblumenöl in einer Pfanne und bratet die Frühlingszwiebeln darin an, bis sie glasig sind.

Für die Béchamel lasst ihr die Margarine bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen, und rührt das Mehl hinein. Es dürfen sich keine Klümpchen bilden!

Stellt die Hitze hoch und gebt Gemüsebrühe und Sahne unter Rühren dazu. Lasst das Ganze köcheln, bis es etwas eindickt.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Tomaten die Haut abziehen und sie in nicht zu dünne Scheiben schneiden.


Mischt das Kürbispüree mit den Frühlingszwiebeln und der Béchamelsoße. Würzt das Ganze mit viel Muskat, Cayennepfeffer nach Bedarf und etwas Salz und Pfeffer.

Für den Käseersatz obendrauf mischt ihr das Mandelmus mit 50 - 100 ml lauwarmem Wasser, je nachdem, wie flüssig ihr die Konsistenz haben wollt. Würzt es mit Kurkuma und etwas Salz.

Heizt euren Ofen auf 180°C vor und schichtet eure Lasagne: Nehmt eine hohe Auflaufform, verteilt dünn etwas von der Kürbisbéchamel auf dem Boden (das verhindert, dass die Nudelplatten am Boden anpappen) und legt dann Lasagneplatten darauf.

Auf die Lasagneplatten legt ihr ein paar Tomatenscheiben, gebt großzügig etwas von der Kürbisbéchamel darüber und wieder Lasagneplatten.

Macht immer so weiter (Lasagneplatten, Tomaten, Kürbisbéchamel) bis die Form voll ist oder ihr alle Zutaten verbraucht habt. In einer idealen Welt passiert das gleichzeitig :)

Schließt mit Kürbisbéchamel ab und gebt den Käseersatz aus Mandelmus auf eure Lasagne.

Schiebt die Kürbislasagne für 35 - 45 Minuten in den Ofen.

Lasst es euch schmecken!


Mittwoch, 19. November 2014

Veganes Ofengulasch

Gestern habe ich euch das neue Buch von Patrick Bolk vorgestellt und heute gibt es wie versprochen noch ein Rezept aus So geht vegan! Nur ganz klitzeklein abgewandelt von mir gibt es heute Ofengulasch: ganz viel Gemüse schnell würfeln, mit Gewürzen zusammenrühren, den Rest macht der Ofen. Sehr deftig!


Zutaten
(für vier Personen)

100 g Sojaschnetzel
300 ml Gemüsebrühe
2 EL Liquid Smoke
1 EL Sojasauce

2 Zwiebeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 Zehen Knoblauch
2 Paprikaschoten (am liebsten einmal rot, einmal grün)
1 Chilischote
4 Kartoffeln
1/2 Bund glatte Petersilie
3 EL Sonnenblumenöl
400 g Pizzatomaten
200 g Kirschtomaten
400 ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
2 TL Harissa
2 TL scharfes Paprikapulver
Salz und Pfeffer


Zuerst weicht ihr die Sojaschnetzel in Gemüsebrühe, Liquid Smoke und Sojasauce ein. Das könnt ihr gut morgens oder besser noch am Vorabend machen.

Zieht die Zwiebeln ab und schneidet sie in Würfel. Wascht die Paprika, die Frühlingszwiebeln und die Kartoffeln. Wenn ihr wollt, schält ihr die Kartoffeln. Schneidet alles in nicht zu kleine Würfel.

Zieht den Knoblauch ab und hackt ihn ebenso wie die Chilischote ganz fein.

Erhitzt das Öl in einer Pfanne und bratet die Zwiebeln mit den Frühlingszwiebeln und den Sojaschnetzeln scharf an. Ladet alles in eine Auflaufform um (oder wenn ihr habt: einen Römertopf) und heizt den Ofen auf 200°C vor.

Gebt Paprika, Kartoffeln, Chili, Knoblauch, die Pizzatomaten, Kirschtomaten, Gemüsebrühe, Tomatenmark und Harissa dazu. Seid anschließend großzügig beim Würzen mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz.

Rührt alles einmal gut um bevor ihr es für 25 - 30 Minuten in den Ofen gebt.

Vor dem Servieren wascht und hackt ihr die glatte Petersilie und streut sie über euer Gulasch.

Wie bei normalem Gulasch auch, schmeckt das vegane Ofengulasch am nächsten Tag noch besser :)



Dienstag, 18. November 2014

Lesen und essen: So geht vegan!

Bestimmt kennt ihr das kleine Standardwerk Ab heute vegan, das letztes Jahr erschienen ist und viele viele Informationen rund ums vegane Leben für neugierige Einsteiger bereithält. Mein Exemplar ist inzwischen schon ein bisschen mitgenommen, weil es eigentlich nie bei mir zu Hause im Regal steht, sondern ständig an Schüler, Nachbarn, meinen Bioladenmann, einige Gastronomen und diverse Verwandte ausgeliehen wird. Es ist einfach und nachvollziehbar beschrieben, warum ein veganes Leben ein besseres Leben bedeutet, ohne dabei belehrend oder gar vorwurfsvoll zu werden.

Quelle
Herausgegeben wurde Ab heute vegan von dem von mir sehr geschätzten Patrick Bolk und - frohlocket! - Anfang September ist ein weiteres Buch von ihm erschienen: So geht vegan!. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, ich habe mir das Buch gar nicht genauer angeschaut, als mich der südwest Verlag gefragt hat, ob ich gerne ein Rezensionsexemplar hätte. Ich habe bloß gedacht: das kann nur gut werden! und zugesagt. Erwartet hatte ich ein weiteres Buch, das gesammelt nützliche Informationen rund ums vegane Dasein liefert. Das tut es zwar auch - hinzu kommen aber noch über 100 Rezepte, die alle keine komplizierten Zuaten benötigen, einfach zuzubereiten und somit ideal sind für Leute, die vielleicht bisher nicht so oft gekocht haben.


Das Rezept für den superleckeren veganen Eiersalat, der beim Foodcamp in Bergisch Gladbach als Vorspeise für zufriedene Foodblogger gesorgt hat, habe ich euch schon vorgestellt. Neben solchen veganisierten Klassikern hält So geht vegan! aber auch Grundrezepte bspw. für Seitan, Mandelmilch oder Remoulade bereit.
Unterteilt ist das Buch in zehn farblich unterschiedlich gestaltete Kapitel, u.a. Ohne Milch und Milchprodukte, Kreative vegane Küche oder Vegan unterwegs. Jedem Kapitel gehen einige Informationsseiten voraus, die bspw. erklären, warum es sinnvoll ist, auf Milchprodukte zu verzichten oder was ein geschöntes Getränk ist. Zwischendrin wird mit einigen Mythen aufgeräumt. Mythos Nr. 11 ("Vegan kochen ist kompliziert!") ist spätestens widerlegt, wenn man das erste der tollen Rezepte nachgekocht hat :)

Mir persönlich gefällt besonders gut das Kapitel Vegan mit Kindern, das lauter leckere, veganisierte Kinderlieblingsgerichte wie Köttbullar, Spaghetti Bolognese oder Nuggets zusammenfasst. Und auch die Tabelle am Ende des Buches, die auflistet, was man wie ersetzen kann ist hilfreich, wenn man sich in der veganen Küche noch nicht so auskennt.
Falls ihr also jemanden kennt, der sich zwar fürs vegane Dasein interessiert, aber nicht so richtig weiß, wie und wo er anfangen kann, empfehle ich: schenkt ihm oder ihr doch die beiden Bücher Ab heute vegan und So geht vegan! (Bald ist ja auch Weihnachten...)

Oh hi there, Rote Bete Burger! Quelle
Morgen bekommt ihr noch ein Rezept aus So geht vegan! für eins unserer neuen Lieblingsgerichte :)

Natürlich hat Patrick Bolk das Buch nicht alleine gemacht (auch, wenn es ihm zuzutrauen wäre); die Fotos stammen von Justin P. Moore, Rezepte beigesteuert haben Lea Green, Christoph Rupprecht, Jennifer Ortiz und Susanne Frey, die außerdem das Buch gestaltet hat. 
Ihr Lieben: danke, das habt ihr gut gemacht! 



Sonntag, 16. November 2014

Kürbiskuchen - süß am Sonntag

Wir alle kennen den klassischen Pumpkin Pie, dem ich aus irgendeinem Grund aber nicht allzu viel abgewinnen kann. Trotzdem mag ich es, mit Kürbispüree zu backen, weil es dem Kuchen nicht nur eine tollen Geschmack verleiht, sondern die Konsistenz obendrein auch noch großartig ist: schön saftig und dicht :)

Mit diesem Kürbiskuchen hab ich Ende letzten Monats meine Kollegen überrascht. Ziemlich schnell war alles weg :)


Orientiert habe ich mich an diesem Rezept.

Zutaten
(für ein ganzes Blech)

für den Teig
     
300 g Mehl
300 g Vollkornmehl
200 g brauner Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
3 EL Zimt
2 Msp. geriebenen Muskat
8 Fäden Safran
600 g Hokkaido Kürbispüree
100 ml Ahornsirup Grad C
250 g Apfelmus
250 ml Mandelmilch
3 EL Kürbiskerne

für obendrauf
50 g weiße vegane Schokolade


Heizt euren Ofen auf 180°C vor und belegt ein Backblech mit Backpapier.

Mischt in einer Schüssel die beiden Mehlsorten, den Zucker, das Backpulver und die Gewürze (Vanillemark, Zimt, Muskat und Safran).

In einer anderen Schüssel mischt ihr Kürbispüree, Ahornsirup, Apfelmus und Mandelmilch.

Gebt die feuchte Zutaten unter Rühren nach und nach zu den trockenen Zutaten, bis ihr einen glatten Teig habt.

Gießt den Teig auf das Backblech, streicht ihn kurz mit einem Teigschaber glatt und werft die Kürbiskerne darauf.

Schiebt den Kürbiskuchen für eine gute Stunde in den Ofen. Meiner hat fast 70 Minuten gebraucht, am besten macht ihr einfach die Stäbchenprobe :)

Lasst den Kuchen nach Ende der Backzeit etwas abkühlen.


Schmelzt die weiße Schokolade im Wasserbad und lasst anschließend eurem inneren Jackson Pollock freien Lauf...

Übrigens funktioniert der Kuchen auch wunderbar in einer glutenfreien Variante: dazu ersetzt ihr das normale Mehl mit gemahlenen Mandeln und Haselnüssen zu gleichen Teilen und das Vollkornmehl durch Buchweizenmehl. Dann können alle mitessen :)

Habt einen schönen Sonntag!





Freitag, 14. November 2014

Wurzelgemüse Pastete

Obwohl ich vom Land komme und meine Eltern schon immer einen gut gepflegten Gemüsegarten hatten, war ich als Kind kein großer Gemüsefan. Vor allem Spinat, Broccoli oder Blumenkohl konnte ich absolut nicht leiden.
Die Zeiten sind zum Glück vorbei. Irgendwann zwischen Abitur und Studium habe ich nämlich gemerkt: Gemüse macht Spaß! (vielleicht auch, weil der nächste Laden von meiner Würzburger Wohnung aus ein Gemüsehändler war und ich meistens zu faul war, noch woanders hinzugehen...)
Und hätte früher vermutlich alleine das Wort "Wurzelgemüse" dafür gesorgt, dass ich unauffällig vom Esstisch verschwinde, kredenze ich euch heute eine feine Pastete mit Pastinaken, Möhren, roter Bete und Petersilienwurzeln.


Zutaten
(für sechs als Vorspeise oder für zwei als Hauptgericht)

2 Möhren
3 Pastinaken
1 rote Bete
3 Petersilienwurzeln
50 g Mehl
50 g Margarine
250 ml pflanzliche Sahne (ich hab Hafersahne genommen)
500 ml Gemüsebrühe
Muskat
Salz
weißen Pfeffer
200 g Blätterteig


Wascht und schält Möhren, Pastinaken, rote Bete und Petersilienwurzeln und schneidet anschließend alles in kleine Würfel.

Setzt etwas leicht gesalzenes Wasser auf und kocht die Wurzelgemüsewürfel, bis sie noch bissfest sind.

Während das Wurzelgemüse gart, rührt ihr eine Béchamel zusammen: lasst die Margarine bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen, rührt anschließend das Mehl hinein und gebt bei hoher Hitze unter Rühren Gemüsebrühe und Sahne dazu, bis ihr eine geschmeidige Soße ohne Klümpchen habt.

Ist das Wurzelgemüse gar, schüttet es ab und gebt die Gemüsewürfel in die Béchamel. Lasst das Ganze bei geringer Hitze eine Weile köcheln, bis es andickt.

Heizt euren Ofen auf 180°C vor.

Rollt den Blätterteig aus und schneidet ihn mit einem scharfen Messer in sechs Quadrate.

Gebt auf jedes Quadrat ca. 2 EL von der Wurzelgemüsefüllung, klappt die Ecken des Quadrats zur Mitte und drückt sie kurz fest, sodass keine Füllung herauslaufen kann.

Schiebt die Pasteten für 15 - 20 Minuten in den Ofen, bis sie goldbraun sind.


Lasst sie kurz abkühlen und serviert sie bspw. mit einem Feldsalat mit Walnüssen und Äpfeln.

Sonntag, 9. November 2014

Veganer Chocolate Cheesecake - süß am Sonntag

Gut anderthalb Jahre hat es gedauert, bis ich es tatsächlich geschafft habe, eines unserer Lieblingsrezepte aus vorveganen Zeiten zu veganisieren: den Chocolate Cheesecake. Ich weiß gar nicht, warum das so lange gedauert hat (könnte an den ganzen anderen Leckereien liegen, die wir in der Zwischenzeit verputzt haben...), denn die vegane Variante hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Originalversion: sie ist leichter. Man kann also viel mehr davon aufeinmal essen. Entscheidendes Argument :)


(Die gruseligen Fotos müsst ihr mir heute verzeihen. Der Kuchen hatte eine kleine Reise hinter sich gebracht und musste dann in einer schlecht ausgeleuchteten Küche fotografiert werden.)

Der Schokoladenbiskuit ist eine Variante des Biskuitsrezepts des von mir sehr hochverehrten Björn Moschinski. Bei der selbst improvisierten Creme hatte ich anfangs Bedenken, dass sie vielleicht nicht steif genug wird, sie ist aber (ohne Sahnesteif etc.!) genau richtig geworden.
Ich hab für den Chocolate Cheesecake diesmal Brombeer-Quitten-Marmelade genommen, um den Boden damit einzustreichen und Granatapfelkerne obendrauf verteilt. Lecker ist der Chocolate Cheesecake auch mit Bananen zwischen Biskuitboden und Creme und frischer Mango obendrauf!


Zutaten
(für eine 26er Springform)

Für den Biskuit
300 g Mehl
2 EL Backpulver
40 g Kakao (am besten schwach entölten. Der ist ein bisschen teurer, aber auch sehr viel schokoladiger!)
1 Vanilleschote
200 g Zucker
abgeriebene Schale einer Biozitrone
60 ml neutrales Öl (Sonnenblume oder Raps)
375 ml sehr sprudeliges Mineralwasser

Für die Creme
400 g veganen Sauerrahm (z.B. von Soyananda)
140 g veganen Frischkäse
200 g Zarbitterschokolade
50 g Puderzucker
200 g aufschlagbare vegane Sahne

200 g Marmelade (bei mir Brombeer-Quitte. Ihr könnt auch Bananenscheiben nehmen!)
die Kerne eines halben Granatapfels


Für den Biskuit heizt ihr zuerst einmal den Ofen auf 180°C vor und legt eine Springform mit Backpapier aus.

Kratzt das Mark der Vanilleschote heraus und mischt es mit Mehl, Kakao, Backpulver und Zucker.

Anschließend das Öl und die abgeriebene Zitronenschale dazugeben und unterrühren, dabei nach und nach das Mineralwasser dazulaufen lassen.

Alles verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig in die Springform füllen und für ca. 45 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen, um zu sehen, ob der Biskuit gut ist!

Ist der Biskuit gut, lasst ihn im ausgeschalteten Backofen komplett auskühlen. Veganer Biskuit fällt zwar nicht so leicht zusammen wie der mit Eiern, aber sicher ist sicher.


Für die Creme schmelzt ihr zuerst einmal die Schokolade im Wasserbad und schlagt die Sahne auf.

In einer anderen Schüssel mischt ihr den veganen Frischkäse, den veganen Sauerrahm und Puderzucker miteinander.

Lasst die geschmolzene Schokolade etwas abkühlen und gebt sie unter Rühren zur Frischkäsemischung.

Zum Schluss hebt ihr die geschlagene Sahne mit einem Teigschaber unter; nicht mit dem Mixer rühren!

Setzt den Biskuitboden in einem passenden Tortenring (oder dem Ring der Springform) auf eine Platte und bestreicht ihn mit der Marmelade eurer Wahl oder belegt ihn mit frischem Obst.

Anschließend gebt ihr die Creme obendrauf, verstreicht sie glatt und stellt den Chocolate Cheesecake mindestens zwei Stunden kalt. Kurz vor dem Servieren bewerft ihr ihn mit frischem Obst :)

Ich wünsch euch einen schönen Sonntag!




Donnerstag, 6. November 2014

Suppenklößchen

Auch wenn es noch nicht so kalt ist, wie es im November eigentlich sein sollte: die Katze wird ganz puschelig, wenn sie von draußen reinkommt und ich selbst überlege manchmal, meine Vorbereitungen lieber in der Schule zu machen, weil dort besser geheizt ist als zu Hause...
Ein paar Sachen helfen aber gegen das Kälte-Mimimi: Dicke Pullover. Dicke Katzen. Und Suppe.


Heute gibts aber kein Rezept für die ganze Suppe (das bekommt ihr schon selbst hin, ansonsten gibt es die tolle Erfindung des Brühwürfels), sondern für meine liebste Suppeneinlage: Suppenklößchen.

Das Rezept ist uralt und stammt von meiner Uroma. Die hat die Klößchen damals noch mit Mark gemacht. Das war meiner Mutter Anfang der 90er wegen des Rinderwahnsinns wohl ein bisschen zu heikel, um es ihren Kindern vorzusetzen, deshalb hat sie die Klößchen vegetarisch gemacht. Und ihr bekommt von mir heute natürlich die vegane Variante :)


Zutaten
(für ca. 15 Klößchen)

100 g Semmelbrösel
80 g Margarine
1 EL Sojamehl
6 EL Hafermilch (oder eine andere Pflanzenmilch)
Salz
Muskat
Pfeffer
1/2 Bund gekräuselte Petersilie


Vermischt das Sojamehl mit 2 El Wasser und verrührt das Ganze, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und lasst es ein paar Minuten quellen.

Weicht die Brösel kurz in der Pflanzenmilch ein.

Wascht und hackt die Petersilie ganz fein.

Schlagt die Margarine luftig auf, gebt die eingeweichten Semmelbrösel, viel Muskat, wenig Salz und Pfeffer und die gehackte Petersilie dazu. Am Ende rührt ihr noch die Sojamehlmischung ein, bis ihr einen geschmeidigen Teig habt.


Aus dem Teig rollt ihr kleine, feste Klößchen (das auf dem Teller oben ist übrigens die doppelte Menge, die ich bei großen, verfressenen Leuten dringend empfehle!).

Macht ein Testklößchen, indem ihr ein Suppenklößchen in die leicht köchelnde Suppe werft und abgedeckt fünf Minuten ziehen lasst.

Ist das Klößchen innen noch hart, gebt noch etwas Pflanzenmilch zum Teig, um ihn weicher zu machen. Fällt das Klößchen beim Kochen auseinander, gebt noch etwas Semmelbrösel dazu.

Ist das Klößchen genau richtig, fischt es raus, esst es auf und lasst die Klößchenkumpel für fünf Minuten in der Suppe baden. Anschließend sofort servieren.

Die Klößchen lassen sich schlecht aufwärmen, bewahrt sie lieber im Kühlschrank auf, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr wirklich alle schafft und gebt sie dann frisch in die Suppe.